Mehr Gewinn, mehr Leistung in Firmen bei weniger Kosten durch neue Standards und Systeme wie der nun weltweit zugelassene Standard EcoWellness für Prävention, Ernährung und Gesundheitssicherung und das neue Deutsche Präventionsgesetz.

Wäre die Germanwings Katastrophe der Lufthansa vermeidbar gewesen?
Warum mussten wohlhabende und gebildete Menschen wie Westerwelle und Cicero so jung sterben?
Warum gibt es immer mehr Menschen mit Krebs und Burnout?
Wieso joggt Facebook-Gründer Mark Zuckerberg durch Berlin?

Diese und andere Fragen kamen beim Wirtschaftsforum der Wirtschaftsförderung Treptow-Köpenick Berlin zum Thema „Gesundheits-Sicherungssystem als Bestandteil der strategischen Unternehmensführung“ am 13. April 2016 in der HTW Berlin, Campus Wilhelminenhof in Berlin-Schöneweide zur Sprache.

Weg von der „Feigenblatt- oder Vogel-Strauß-Politik“ und einer Beliebigkeit auf dem Sektor Gesundheits-Förderung und hin zur Erfolgs- und Gewinn-Optimierung aufgrund neuer, präventiver Strategien und Standards

der Tenor der Rede von Bezirksbürgermeister Oliver Igel

Experten wie Österreichs ehemalige Bundesministerin für Gesundheit Dr. med. Andrea Kdolsky, Univ. Prof. Dr. Erika Schuchardt, Professorin für Bildungsforschung und Erwachsenenbildung, der Zukunftsforscher Univ. Prof. Dr. Rolf Kreibich, der Vizepräsident der Hochschule HTW Prof. Dr. Matthias Knaut, der Labormediziner Dozent Dr. Thomas Endler, Bezirksbürgermeister Oliver Igel, Reinhardt Stefan Tomek, Vorstand der INtegrated Art Holding AG Berlin und Initiator des EcoWellness-Standards und Tobias Apelt, Gastronom und Unternehmer diskutierten über:

Negativ-Beispiele

von der Germanwings Katastrophe bis zum Scheitern von Startups und bekannten Leuten, die genug Geld haben und dennoch jung sterben wie Westerwelle, Cicero, Steve Jobs, Mankell , Roger Willemsens und die erschreckenden Zahlen der WHO über das Wachstum und die Kosten von chronischen Krankheiten

und

Erfolgs-Beispiele

bei Unternehmen wie Google, Apple, Facebook, Mikrosoft und SAP, in welchen Gesundheits-Management und Gesundheits-Sicherung Teil der strategischen Unternehmensführung sind, mit enormen Zuwächsen und Gewinnen aus kleinsten Anfängen. Geleitet von CEO`s, die Ihr Gesundheitsmanagement wie Zuckerberg vorleben und auch in diesen Sektor investieren.

Welchen Stellenwert hat Prävention?

Täglich werden 500 Mio. Euro in Deutschland für die Behandlung von Krankheiten ausgegeben, für Prävention im gesamten Jahr 500 Mio. Euro. Von Gleichgewicht ist da wohl nicht zu sprechen.

Zumindest jedoch ein Anfang, auch durch das neue Präventionsgesetz der Bundesregierung. Es verpflichtet die Krankenkasse, ca. das drei fache wie bisher, und zwar 7 € pro Versicherten für Prävention auszugeben.

Wer mehr wissen will, hier ein Interview im Büro des Bundestagsabgeordneten Rudolf Henke, Internist und Sprecher des Arbeitskreises Gesundheit und Prävention der CDU/CSU Fraktion:

Ihrer Zeit voraus war Dr. med. Andrea Kdolsky, die schon vor Jahren als damalige Bundesministerin für Gesundheit in Österreich für Prävention eingetreten ist, aber sich politisch damit nicht durchsetzen konnte. Einer der Gründe, warum sie sich jetzt – nach 4 Jahren Unternehmensberatung im Bereich Health bei PricewaterhouseCoopers – neben ihrer Tätigkeit als niedergelassene Ärztin als Direktorin bei der EcoWellness Gruppe engagiert, weil diese mit ihren Präventions-Programmen, Systemen und Diagnostikprodukten unter dem von der IFOAM zugelassenen Standard EcoWellness führend ist. In ihrem Referat machte sie deutlich, dass eine qualifizierte Gesundheits-Sicherung zu mehr Ertrag und Wachstum führt und bessere Arbeitsplätze und weniger Kosten für die Gesellschaft produziert und deshalb politisch gefordert und gefördert werden muss.

Der Labormediziner Dozent Thomas Endler (Med. Uni Wien), Prof. Matthias Knaut und Reinhardt Stefan Tomek waren sich einig, dass es heute technische Möglichkeiten und Software für laufende Diagnostik und Monitoring für so verantwortungsvolle Berufe wie Piloten, Kapitäne, Busfahrer und Zugführer gibt, mit denen Katastrophen wie der Germanwings-Absturz oder das Zugunglück von Bad Aibling vermeidbar wären. So z.B. die HRV Technology von NILAS, die derzeit nach den Standards wie EcoWellness auch auditiert und zertifiziert werden kann, mit jährlicher Kontrolle durch staatlich zugelassene Zertifizieren.

Der Gastronom und Erfinder der ersten Brause „Moringaid“ mit dem Wirkstoff des Moringabaumes Tobias Apelt Berlin sagte:

„Die Zeiten des Apfelkorbes an der Rezeption als einziger Ausdruck einer gesunden Einstellung der Firma sind vorbei. Man sollte auch danach trachten, dass bei Buffets und in Kantinen nicht der billigste Anbieter genommen wird. Wir brauchen eine regionale, personalisierte, gesunde Ernährung in den Firmen.“

Univ. Prof. Dr. Erika Schuchardt, langjährig Abgeordnete des Deutschen Bundestages u.a. Enquete-Kommission „Recht und Ethik der modernen Medizin“, mahnt ethische Regeln und das Recht auf private Freiräume und „Oasen der Gesundheit“ in Firmen und öffentlichen Räumen an. Es gelte auch, neue Gesetze aufzustellen, die eine faire Grenze zwischen persönlicher Freiheit und gesellschaftlicher Sicherheit setzen.

Zum Schluss wies Zukunftsforscher Prof. Rolf Kreibich, ehemaliger Präsident der FU Berlin und einer der Pioniere für alternative Energie darauf hin, dass der präventive Gesundheitsmarkt sich in derselben revolutionären Phase befindet wie vor 40 Jahren der Beginn der alternativen Energie- Bewegung, die auch zuerst angefeindet oder nicht verstanden wurde. Aber Prävention wird sich durchsetzen, weil ihr die Zukunft gehört. Das Geschäft mit der Krankheit muss endlich reduziert werden, weil es auch nicht mehr finanzierbar ist. Das wird zwingend eine der nötigen Debatten für die Zukunft sein!

Um nicht nur in der Theorie, sondern auch ganz praktisch Zeichen zu setzen, war diesmal das Buffet der Wirtschaftsförderung mit gesunder, genussreicher Ernährung nach dem EcoWellness Food Standard bestückt, komponiert von dem Anbieter Hofküche Berlin-Friedrichshagen.

Genieße-dich-gesund! war die Devise des Abends!

Ansprechpartnerin: Regina Richter, mobil 0151-41252560, d.fischerverlag@gmail.com

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