Verkühlung, Erkältung, Grippe oder grippaler Infekt?
Oder doch Coronavirus?
Egal – Wie komme ich gut durch den Winter?

Von R Stefan Tomek

Unser umgangssprachlicher Begriff „Verkühlung” in Österreich ist nicht schlecht, denn häufig beginnt es damit, dass der Körper Kälte bekommt und seine „ideale Betriebstemperatur” von 36 Grad vorübergehend nicht hat, und dann kommt noch eine Infektion von Dritten hinzu – aus der Straßenbahn, Schule, Firma oder Kindergarten. HAND GEBEN REICHT!

Dann geht‘s oft – unterschiedlich – los, je nach Stoffwechseltypus und Immunlage, weil bei Kälte – oft auch wegen zu wenig Schlaf oder permanentem Stress – die Immunabwehr geschwächt ist. Das nutzen Viren und Bakterien brutal aus.

Die Begriffe „Grippe” und „grippaler Infekt” werden irrtümlich als dasselbe geortet bzw. verwendet. Doch es gibt große Unterschiede.

Grippe oder grippaler Infekt – wo liegt der Unterschied?

Diese Begriffe werden im alltäglichen Sprachgebrauch häufig synonym verwendet, obwohl es sich um zwei unterschiedliche Krankheitsbilder handelt. So unterscheidet sich die echte Grippe (Influenza) zum Beispiel im Hinblick auf die Krankheitserreger, Symptome sowie den Krankheitsverlauf von einem grippalen Infekt.

Grippevirus oder „Erkältungsviren“?

Eine echte Grippe wird nur durch Influenza-Viren („Grippeviren”) ausgelöst. Anders sieht es bei einem grippalen Infekt (Synonym für Erkältung= „Verkühlung”) aus. Hier kommt eine Vielzahl an unterschiedlichen Viren als Auslöser in Frage. Das Spektrum reicht von Adenoviren bis hin zu Rhinoviren. Bakterien können natürlich dazu kommen.

Sowohl Grippeviren als auch das Coronavirus und auch die Viren, die für den milderen, grippalen Infekt verantwortlich sind, werden über die sogenannte Tröpfcheninfektion übertragen. Dies passiert zum Beispiel beim Sprechen, Niesen und Husten oder eben über die Hände, unserem größten Sammler von Bakterien und Viren. Und auch über unsere Kehle und die Nasenschleimhäute. Beste Vorbeugung ist: Hände waschen, mehr als sonst! Nach dem Hände waschen kurz gurgeln und ausspucken und die Nase schnäuzen. Sehr effektiv ist auch das gelegentliche Riechen an einem ätherischen Öl aus Pfefferminze oder Menthol.

Grippaler Infekt (= Verkühlung bzw. Erkältung) oder Grippe? Oder anderer Virus, wie Coronavirus? Symptome im Vergleich

Grundsätzlich können Symptome wie Husten, Halsschmerzen und Abgeschlagenheit sowohl bei Grippe als auch bei einem grippalen Infekt auftreten. Doch die Ausprägung der Symptome und der Krankheitsverlauf sind deutlich voneinander zu unterscheiden. So beginnt eine „echte” Influenza Grippe meist sehr plötzlich und ist mit einem ausgeprägten Krankheitsgefühl verbunden. Die Grippe streckt einen sozusagen „von jetzt auf gleich“ nieder. Typisch ist auch Fieber bei Grippe. Ein grippaler Infekt wiederum beginnt meist schleichend mit einem leichten Kratzen im Hals und leicht erhöhter Temperatur. Später kommen Schnupfen, Husten und Halsbeschwerden dazu. Bei einer Grippe ist Schnupfen übrigens eher die Ausnahme als die Regel.

Das gemeine am Coronavirus – und ziemlich neu – ist die lange Inkubations-(Infektions-)zeit. Bis man etwas durch Hüsteln merkt, was auch ein harmloser grippaler Infekt sein kann, hat man das Virus schon ein oder zwei Wochen. Es kommt, wie gesagt, harmlos daher und in dieser Inkubationszeit hat man aber schon viele andere damit angesteckt. Deshalb ist es im Sinne der öffentlichen Gesundheit so gefährlich, da nur durch Abschottung und Quarantäne derzeit in den Griff zu bekommen, auch, weil man kein Gegenmittel kennt. Denn das einzige Gegenmittel im Akutfall ist ein Naturprodukt, welches zu produzieren für die Pharmafirmen kein Geschäft ist und deshalb sogar bewusst unterdrückt wird. Aber das ist eine andere Story. Hier will ich mit unserem Expertenwissen helfen bzw. Hilfe zur Selbsthilfe anbieten.

Grippe (Influenza) – Symptome

Krankheitsbeginn schlagartig
Fieber hohes Fieber (39-40 Grad); Schüttelfrost
Husten trockener Husten (schmerzhaft)
Schnupfen selten
Kopfbeschwerden stark ausgeprägt; Gliederbeschwerden stark ausgeprägt
Halsbeschwerden stark (Schluckbeschwerden); Abgeschlagenheit stark ausgeprägt
Krankheitsdauer 14 Tage bis 3 Wochen

Grippaler Infekt (Verkühlung, Erkältung) Symptome

Krankheitsbeginn schleichend, beginnt oft mit Schnupfen
Fieber nicht immer, oft erhöhte Temperatur
Husten  selten, meist aber Hustenreiz; Schnupfen typisches Symptom, die Nase läuft und läuft
Kopfbeschwerden bei Typ 1 oft ausgeprägt, sonst leicht bis gar nicht (z.B. Typ 3= Kapha)
Gliederbeschwerden leichte Mattigkeit in den Gliedern, bei Typ 1 ausgeprägt, 2 übergeht es, Typ 3 ist nur noch langsamer als sonst
Halsbeschwerden zunächst häufig leichtes Kratzen im Hals
Abgeschlagenheit bei Typ 1 ausgeprägt, bei Typ 2 leicht. Typ 3 noch langsamer als sonst
Krankheitsdauer 1-2 Wochen

Nur Schnupfen = Rhinoviren meist nur aktiv im Mund, Hals, Nasenbereich

Corona VirusSymptome

Krankheitsbeginn unauffällig, erst nach 1 bis 2 Wochen
Fieber Leichtes bis starkes Fieber (>38°C)
Husten  ähnliche Symptome wie bei Lungenentzündung
Schnupfen nein
Mattigkeit Stark bis Schwach
Krankheitsdauer noch unbekannt

 

Was fördert die Anfälligkeit, was hilft??

Kältegefühl sofort mit Hitze, Wärme bekämpfen. Am besten ist es, unser Elixier – aus den Gewürzen Ingwer, Kardamom, Kurkuma, Sternanis, Nelke, Zimt, mit TAO-Sirup aus Topinambur, das mit seinem Ballaststoff Inulin die Darmflora ankurbelt und gut süßt ohne Zucker (70 % weniger Kalorien als Zucker) und Zusätzen aus Orangenöl, Ahornsirup und Apfel – mit Rotwein oder auch Rum oder Whisky erhitzen.

Die Wirkstoffe von Sternanis wirken antiviral und sind chemisch die gleichen wie beim Grippemittel Tamiflu, aber die sekundären Pflanzenstoffe, die in der chemischen, synthetisch, also künstlich nachgebauten Substanz nicht drin sind, sind als Katalysator für die Darmflora entscheidend. Ingwer wirkt antibakteriell, Kurkuma stärkend und antikarzinogen, ebenso Kardamom. Das Elixier wirkt somit antibakteriell wie antiviral. In alkoholischer Lösung wirkt alles schneller.

Deshalb haben die Pharaonen, die auch gleichzeitig – von ihrer Ausbildung her – die obersten Medizinmänner und Heiler waren, den Glühwein als Medizinprodukt erfunden. (Diese Fähigkeiten würden wir uns von unseren Staats- und Firmenchefs heute wünschen!)

(Was aus dem ehemaligen Medizinprodukt „Glühwein” wurde, ist bekannt: Eine chemische, 800 kcal Zuckerbrühe mit billigem Wein und Schnaps versetzt, teuer zu kaufen an den Marktständen. JEDEN WINTER STEIGT DIE ANZAHL DER DIABETIKER!)

Ebenfalls vorbeugend: Warme Fußbäder, Wannenbäder, Sauna und Infrarot helfen, sowie abwechselnd kalte und warme Fußbäder mit langsamer, nicht rascher Abkühlung.

Ferner hilft der DCA-Test, der auch die echte Influenza, die sehr schnell kommt und lange bleibt, ebenso identifizieren kann wie das Coronavirus – bevor man es noch körperlich bemerkt. Das ist das Beste an dem Test von Prof. Dr. Vlcek.

Und dann, wenn der Test eindeutig ist, und nach 1 Stunde auch noch, weiß ich, dass ich anfällig bin, egal für welchen Virus, aber auch für Krebszellen. Beide, der Virus wie Krebszellen können nur durch uns als Wirt wachsen und man kann und soll etwas tun.

Zum Beispiel mit der Einnahme von darmflorarelevanten Lebensmitteln wie das Kimchi: aus Chinakohl, Rettich, Karotten und immunaktiven Gewürzen fermentiert, enthält es nicht nur mehr Milchsäure als frisches Sauerkraut, sondern auch sehr viel Vitamin C.

Relevant für das Immunsystem ist auch hochdosiertes Omega 3 Öl, mit Olivenöl und Zitrone, wie es die norwegische Firma Norsan anbietet, und am idealsten wäre Vitamin D – konzentriert aus der Apotheke in Olivenöl gelöst. (Vit D = fettlösliches Vitamin wie auch Vit B Komplex). Vitamin D-Mangel, besonders im Winter, ist weit verbreitet. Die beste Abhilfe ist Solarium mit UVB-Strahler. Vitamin D: enthalten in Lebensmitteln, am meisten in einer Sardinenbüchse, in Rinderleber, im Hühnerei, nur bitte mindestens BIO, besser ECOWELLNESS BIO zertifiziert.

Ideal sind ferner Vitamin C, Mineralien und die Polyphenolbomben Aronia- und Granatapfelsaft, aber nicht irgendeiner, sondern den einzigen von EcoWellness im Zertifizierungsprozess akzeptierten Saft vom Obsthof Retter aus der Steiermark.

Genussreich und aufgrund seiner Kombination mit den Vitaminen, aber vor allem mit den entzündungshemmenden Wirkstoffen aus der weißen Innenschale der Orange (= Diosmin) ist der Karotten-, Apfel-, Orangensalat mit TAO-Sirup.

Proteine braucht man auch für die Stärkung der Immunabwehr. Ein Curry mit wärmenden Gewürzen und dem natürlichen Magnesium des Bambus – wie manche Gerichte ASIA Style – oder auch eine echte deutsche Hühnersuppe – Huhn gekocht mit Innereien und Knochen – fördern die Darmflora.

Aber die Hühnerbrühe von Knorr hilft sicher nicht gegen Erkältung! Und Antibiotika schon gar nicht! Die schaden leider. Und Aspirin und Ähnliches auch. Paracetamol ist gegen Schmerzen und die typischen Symptome besser.

Januar 2020
RST /ST