Die UNICEF ist alarmiert: Rasanter Anstieg der Adipositas bei Kindern – jedes siebte Kind ist betroffen

Wissenschaftler fordern radikale Systemveränderung auf Basis des EcoWellness-Standards für medizinische Prävention und Gesundheitsförderung

Transformation des Gesundheitswesens bringt am meisten CO2-Reduzierung

Vorschlag für alpine, klimaschonende ECOWELLNESS Achse: Gastein-Kitzbühl-Arlberg-Davos mit einem jährlichen WELT ETHIK FORUM nach dem Vorbild WORLD ECONOMIC FORUM Davos

Dr. H.E. Luiz Henrique Mandetta Minister of Health Brazil Mt. Ulrike Glatz und R. Stefan Tomek EcoWellness Group

Dr. med. Gunhild Stordalen Founder Executive Chair EAT Foundation und R. Stefan Tomek CEO EcoWellness Group

50 Jahre WEF Ulrike Glatz R. Stefan Tomek EcoWellness Group

Anlässlich des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos veranstaltete UNICEF ein Forum zum Thema „Bekämpfung des Übergewichts bei Kindern“.

Nach Aussagen der WHO sind bereits über 30 % der Kinder übergewichtig,

Folgen der Fettleibigkeit seien ein höheres Risiko für Diabetes, Krebs oder Schlaganfälle, bei Kindern zudem auch Mobbing in der Schule und Ausgrenzung im Jugendalter.

Im Fokus stand die Frage: Wie können „gesamtgesellschaftliche“ Ansätze das globale Blatt wenden?

Internationale Ernährungsexperten stellten sich der Diskussion, unter ihnen der brasilianische Minister für Gesundheit Dr. Luiz Henrique Mandetta, die Exekutivdirektorin der UNICEF Henrietta Fore, der CEO der EcoWellness Group R. Stefan Tomek und Direktorin Ulrike Glatz, Gründerin der Global Impact Alliance.

Lösungen für das aktuelle Problem umriss der Ernährungswissenschaftler Prof. Dr. Jürgen Vormann, Vorsitzender des IQC-Independent Qualification Council e.V., in einem Statement, das die EcoWellness Group im Forum vorstellte.

Die Transformation des Gesundheitswesen von einer Reparatur der Pathogenese zur Bezahlung der Salutogenese durch Staatliche Krankenkassen, private und öffentliche Arbeitgeber und eine Belohnung für Initiativen durch Anreize für Eltern, Kinder, Kindergärten, Schulen, Unternehmen und Organisationen wären eine Trendumkehr, die auch klimatische Vorteile bewirkt und die bestehende Adipositas-Pandemie mit ungeheuren Kosten und Schäden für alle vermeiden könnte, so das Statement.

Übergewicht von Kindern und Jugendlichen resultiert aus mangelndem Wissen der Eltern aber auch der Bauern und Lebensmittelproduzenten zum Thema gesunde Ernährung. Unwissenheit ist schlimmer als Armut, denn man kann auch mit wenigen Mitteln vorbeugen, wenn man weiß wie.

Der in Zusammenarbeit mit verschiedenen Wissenschaftlern und Gesundheitstherapeuten entwickelte und von der IFOAM registrierte Standard für Prävention und Gesundheitsförderung `EcoWellness` beurteilt die Eigenschaften eines Lebensmittels hinsichtlich der Produktion, berücksichtigt aber auch den allgemeinen ernährungsphysiologischen Sinn und die sozialen Aspekte der Herstellung.

Die Kennzeichnung eines Lebensmittels mit dem Siegel „EcoWellness“ erlaubt dem Konsumenten somit eine schnelle Identifizierung geeigneter Lebensmittel – auf Basis klarer Regeln und Audits.

Dr. med. Gunhild Stordalen, Founder & Executive Chair der EAT Foundation (EAT-Studie), unterstützte die These, dass Ernährung nach einem Speiseplan der Zukunft mehr Synergien und schneller Vorteile bringt im Kampf gegen den Klimawandel.

Dass der kranke Mensch indirekt selbst der größte CO2- und Schadstoffproduzent ist und damit die Fehlernährung einen großen Stellenwert hat – auch klimatisch und wirtschaftlich -, wurde durch die in Lancet am 16. Januar 2019 publizierte und in der Universität Oslo vorgestellte Studie „EAT“ (www.thelancet.com/commissions/EAT) und durch die WHO Studien, insbesondere der World Cancer Report (Steward BW, Wild CP, 2014, IARC www.who.int/cancer/publications/WRC_2014/en/) bestätigt.

Der Think-Tank INtegrated ART Berlin, ein Netzwerk unabhängiger Experten und Wissenschaftler, der auch den ECOWELLNESS Standard für nachhaltige Prävention und Gesundheitsförderung entwickelt hat, schlägt neue Geschäftsmodelle vor, die das META-Thema `nachhaltige Gesundheit` zum Ziel haben.

Als Alternative zum kontrovers diskutierten „Ski-Zirkus“ zum Beispiel eine Alpin-Achse `Gastein-Kitzbühel-Arlberg-Davos` mit besseren Gesundheits, Nachhaltigkeits-, Mobilitäts- und Sicherheitskonzepten, ein jährlich alternierendes WELT ETHIK FORUM als zusätzliches globales Highlight mit integrierten, personalisierten Gesundheits-, Ernährungs- und Bewegungsangeboten.